Nachrichten überregional

05.03.2026

Social-Media-Verbot: Breite Zustimmung für Verbote bei Kindern bis zu 12

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Bevölkerung befürwortet differenzierten Jugendschutz in sozialen Medien

Die Debatte um eine stärkere Regulierung der Social-Media-Nutzung von Kindern und Jugendlichen gewinnt an gesellschaftlicher und politischer Relevanz.

Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung Risiken in der Nutzung sieht, pauschale Verbote jedoch nur für jüngere Altersgruppen befürwortet. Während ein Nutzungsverbot bis zum Alter von zwölf Jahren auf breite Zustimmung stößt, wird eine entsprechende Einschränkung bis zum 16. Lebensjahr mehrheitlich abgelehnt.

Ambivalente Wahrnehmung von Chancen und Risiken

Die Einstellung der Menschen gegenüber sozialen Netzwerken ist von einer...

05.03.2026

Warum Re-Skilling die Antwort auf den industriellen Strukturwandel ist

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Strategische Neuausrichtung durch Re-Skilling als Antwort auf den Strukturwandel

Der technologische Fortschritt und die digitale Transformation verändern die Anforderungen an technische Fachkräfte grundlegend.

Eine aktuelle Analyse des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) postuliert, dass die gezielte Qualifizierung für neue Aufgabenfelder, das sogenannte »Re-Skilling«, eine zentrale Säule für die künftige Innovationskraft des Standorts Deutschland darstellt. Während in traditionellen Industriezweigen Stellen wegfallen, bleibt der Bedarf an spezialisierten Fachkräften in Wachstumsfeldern wie der Künstlichen Intelligenz oder der nachhaltigen Energietechnik hoch.

Notwendigkeit zur systematischen Kompetenzerweiterung

Rund 80 Prozent der befragten Ingenieurpersonen sehen die Notwendigkeit, ihre...

03.03.2026

Arbeitszeitrechnung 2025: Teilzeitbeschäftigte leisten Millionen zusätzliche Stunden

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Arbeitsmarkt in Deutschland 2025: Rekordniveau bei Teilzeitquote und Arbeitsstunden im Jahr 2025

Die zeitliche Beteiligung am Erwerbsleben in Deutschland unterliegt einem strukturellen Wandel. Wie die aktuelle Arbeitszeitrechnung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung »IAB« für das Jahr 2025 darlegt, hat die Zahl der Teilzeitbeschäftigten mit 16,75 Millionen Personen einen neuen Höchststand erreicht.

Parallel dazu stieg das Arbeitsvolumen dieser Gruppe signifikant um 13,2 Millionen Stunden an. Die Teilzeitquote kletterte damit auf einen Rekordwert von 39,8 Prozent, während die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im gleichen Zeitraum um 0,6 Prozent auf 25,35 Millionen sank.

Ursachen und sektorale Verschiebungen

Dieser Trend ist maßgeblich auf eine Verschiebung der...

03.03.2026

Handlungsfähigkeit sichern: KI-Steuerung in der akademischen Lehre

Themenkreis Wissenschaft und Forschung (Symbolbild)

Managementaufgabe Künstliche Intelligenz: Strategische Orientierung für Hochschulen

Die Einbindung generativer KI-Systeme in Studium und Lehre verlangt von Hochschulen eine klare strategische Steuerung. Es geht nicht nur um neue Tools oder didaktische Experimente. Gefordert ist eine institutionelle Gesamtstrategie.

Ein Arbeitspapier des Hochschulforum Digitalisierung (HFD) ordnet den Umgang mit KI deshalb als zentrale Managementaufgabe ein. Auf Grundlage qualitativer Interviews zeigt die Analyse, wie Hochschulen in Phasen hoher Unsicherheit handlungsfähig bleiben und informelle Initiativen schrittweise in tragfähige Strukturen überführen. 

Anpassungsdruck durch generative Anwendungen

Seit generative KI-Werkzeuge breit verfügbar sind, stehen Hochschulen unter erheblichem Veränderungsdruck....

02.03.2026

Social Media: Ältere Menschen holen bei der Nutzung auf

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Dynamik in der digitalen Vernetzung: Soziale Medien gewinnen in allen Generationen an Bedeutung

Die aktive Nutzung sozialer Medien in Deutschland verzeichnet einen deutlichen Aufwärtstrend. Im Jahr 2025 beteiligten sich 59 Prozent der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren an Plattformen zur Vernetzung, Erstellung von Beiträgen oder Interaktion. Damit stieg der Anteil innerhalb von vier Jahren signifikant an, da 2021 noch weniger als die Hälfte der Menschen in diesen digitalen Räumen aktiv war.

Trotz dieser positiven Entwicklung im Inland zeigt der europäische Vergleich, dass die Bundesrepublik mit einer Quote unter dem EU-Durchschnitt von 67 Prozent einen der hinteren Plätze belegt. Nur in Italien fällt die Beteiligung noch geringer aus, während Länder wie Dänemark mit 90 Prozent eine...

02.03.2026

Bildungsgleichheit bei jungen Paaren: Ein Trend setzt sich durch

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Partnerwahl auf Augenhöhe: Frauen in Baden-Württemberg schließen Bildungslücke

Gegensätze ziehen sich an? Das mag für Magnete gelten, doch beim Gang zum Standesamt in Baden-Württemberg scheint eher die Kopie des Abschlusszeugnisses den Ausschlag zu geben.

Wer im Südwesten den Bund fürs Leben schließt, sucht sich offenbar bevorzugt jemanden, der im Hörsaal oder in der Berufsschule ähnlich fleißig war – die Statistik spricht hier eine deutliche, wenn auch wenig romantische Sprache der Symmetrie.

Bildungshomogenität prägt Partnerschaften im Südwesten

In Baden-Württemberg wählen Paare ihre Partnerinnen und Partner überwiegend aus dem gleichen Bildungsumfeld. Aktuelle Daten des Mikrozensus 2024 belegen, dass knapp 59 Prozent der rund 2,6 Millionen Paare im Südwesten ein identisches...

02.03.2026

Die ungenutzten Reserven: Wie Frauen den Arbeitsmarkt stärken

Themenkreis Frauen in Beruf und Karriere (Symbolbild)

Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA): »Engpassanalyse: Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung«

Fachkräftepotenziale durch Erwerbsbeteiligung von Frauen stärken

Die Sicherung qualifizierten Personals stellt angesichts des demografischen Wandels eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaft dar. Eine verstärkte Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt gilt dabei als wesentlicher Hebel, um bestehende Engpässe zu reduzieren und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.

Eine aktuelle KOFA-Studie weist nach, dass das Potenzial bereits zunehmend erschlossen wird: Im Jahr 2024 waren in Deutschland 15,6 Millionen Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was einem Zuwachs von 2,5 Millionen innerhalb eines Jahrzehnts entspricht.

Wirtschaftliche Chancen und...

01.03.2026

Monatsrückblick 2026-02

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Februar 2026 - Monatsrückblick Artikel und Themen

Der Bildungs- und Arbeitsmarkt im Februar

Der Februar 2026 präsentiert sich als ein Monat der tiefgreifenden ökonomischen Divergenz. Während die harten Konjunkturdaten eine fortgesetzte Abkühlung des Arbeitsmarktes attestieren, beschleunigt sich die technologische Transformation durch die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in einem Maße, das herkömmliche Anpassungszyklen unter Druck setzt. Dieser Rückblick dient als strategische Navigationshilfe durch ein Umfeld, das von statistisch belegten Rückgängen der Erwerbstätigkeit einerseits und massiven institutionellen Bemühungen zur Kompetenzsicherung andererseits geprägt ist.

Es zeigt sich eine ambivalente Marktlage: Die industrielle Basis kämpft mit strukturellen Verwerfungen, während...

27.02.2026

Personalarbeit im Wandel: Was »Skills im Trend 2026« für die Praxis bedeuten

Themenkreis HR und Personalführung (Symbolbild)

HR-Kompetenzen 2026: KI und Daten verändern die Personalarbeit grundlegend

Der Bereich Human Resources steht vor einem strukturellen Wandel. Das zeigen aktuelle Daten des Karrierenetzwerks LinkedIn: In seiner jährlichen Analyse der »Skills im Trend« für den HR-Bereich identifiziert das Unternehmen fünf Fähigkeiten, die bei Fach- und Führungskräften im Personalwesen besonders stark an Bedeutung gewinnen.

Im Mittelpunkt stehen der Einsatz Künstlicher Intelligenz, datengestützte Entscheidungsfindung und die systematische Entwicklung von Mitarbeitenden – Kompetenzen, die das Berufsbild von Personalverantwortlichen nachhaltig neu definieren.

Technologie als neuer Kernbestandteil der Personalarbeit

An der Spitze der Rangliste steht der gezielte Einsatz von KI-Werkzeugen im HR-Kontext,

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27.02.2026

Baden-Württemberg: Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik durch Bildungsinvestitionen

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

4,3 Millionen Euro für berufliche Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen

In Baden-Württemberg wird die berufliche Qualifizierung von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 4,3 Millionen Euro gestärkt.

Diese Investition zielt darauf ab, durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Fokus auf nachhaltige Integration

Die bereitgestellten Gelder fließen in den Aufruf zur »Assistierten Qualifizierung« (Förderung durch den »Europäischen Sozialfonds Plus«). Damit reagiert die Landesregierung auf die strukturellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt, bei denen insbesondere Personen ohne aktuellen Berufsabschluss oder mit veralteten Qualifikationen Unterstützung benötigen.

Ziel...

27.02.2026

Analyse der Wahlprogramme: Bildungspolitik in Baden-Württemberg unter der Lupe

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Landtagswahl 2026: Fehlende Konzepte gegen den Lehrkräftemangel in BW

In einer aktuellen Analyse zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 mahnt der Stifterverband eine konsequentere politische Steuerung in der Bildungspolitik an. Trotz akuten Fachkräftemangels fehlen in den Wahlprogrammen der Parteien weitreichende Strategien, um die strukturellen Defizite in der Lehrkräftebildung und die Vernetzung schulischer Akteure nachhaltig zu beheben.

Strategische Steuerung gegen den Lehrkräftemangel

Derzeit bleiben in Baden-Württemberg zu Beginn des Schuljahres etwa 1.400 Lehrerstellen unbesetzt. Zwar existieren erste Ansätze zur Gewinnung neuen Personals, doch mangelt es an einer umfassenden Gesamtstrategie. Der Stifterverband identifiziert insbesondere den sogenannten...

27.02.2026

Strukturwandel gestalten: Staatliche Förderung für Kompetenzaufbau

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

»Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung« (QBB) soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Ausbildung entlang der gesamten Bildungskette stärken

Die staatliche Förderung der beruflichen Weiterbildung erfährt durch eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBFSFJ) eine strategische Erweiterung. Ziel der »Qualifizierungsoffensive« ist es, die Anpassungsfähigkeit von Erwerbstätigen an den digitalen und ökologischen Wandel der Arbeitswelt durch gezielte finanzielle Anreize und strukturelle Unterstützung zu stärken.

Damit reagiert die Bildungspolitik auf den steigenden Bedarf an Fachkräften und die Notwendigkeit lebensbegleitenden Lernens in einer sich transformierenden Wirtschaft.

Fokus auf zukunftsrelevante Kompetenzen

Im Zentrum der Maßnahmen steht...

27.02.2026

Erwerbstätigkeit Januar 2026 geht weiter zurück

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.

Abwärtstrend am deutschen Arbeitsmarkt setzt sich im Januar 2026 fort

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist zu Beginn des Jahres 2026 erneut gesunken. Mit rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort im Inland verzeichnete der Arbeitsmarkt nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen saisonbereinigten Rückgang um 14.000 Personen gegenüber dem Vormonat.

Dieser Befund reiht sich in eine seit Mai 2025 bestehende Entwicklung ein, in der die Beschäftigtenzahl monatlich um durchschnittlich 12.000 Personen abnahm. Damit verfestigt sich eine konjunkturelle Schwächephase, die zunehmend strukturelle Auswirkungen auf die bildungspolitische Planung und die Fachkräftesicherung haben...

27.02.2026

Gender Pay Gap 2025: Stagnation auf hohem Niveau

Themenkreis Frauen in Beruf und Karriere (Symbolbild)

Teilzeitfalle und Stundenlohn: Die Treiber der geschlechtsspezifischen Verdienstlücke

Der Gender Pay Gap in Deutschland verharrt auf einem stabilen Niveau. Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes anlässlich des »Equal Pay Day« am 27. Februar 2026 belegen, lag der »Gender Gap Arbeitsmarkt« im Jahr 2025 unverändert bei 37 Prozent.

Dieser Indikator bildet die erweiterte Verdienstungleichheit ab, indem er neben den Lohnunterschieden pro Stunde auch Differenzen in der Arbeitszeit sowie der allgemeinen Erwerbsbeteiligung zwischen Frauen und Männern zusammenfasst.

Nachdem im Vorjahr noch ein Rückgang verzeichnet wurde, deutet der aktuelle Wert auf eine Phase der Stagnation hin.

Zusammensetzung und Ursachen der Differenz

Die kumulierte Ungleichheit ergibt sich aus drei zentralen...

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