Nachrichten überregional

27.02.2026

Baden-Württemberg: Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik durch Bildungsinvestitionen

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

4,3 Millionen Euro für berufliche Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen

In Baden-Württemberg wird die berufliche Qualifizierung von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 4,3 Millionen Euro gestärkt.

Diese Investition zielt darauf ab, durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Fokus auf nachhaltige Integration

Die bereitgestellten Gelder fließen in den Aufruf zur »Assistierten Qualifizierung« (Förderung durch den »Europäischen Sozialfonds Plus«). Damit reagiert die Landesregierung auf die strukturellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt, bei denen insbesondere Personen ohne aktuellen Berufsabschluss oder mit veralteten Qualifikationen Unterstützung benötigen.

Ziel...

27.02.2026

Analyse der Wahlprogramme: Bildungspolitik in Baden-Württemberg unter der Lupe

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Landtagswahl 2026: Fehlende Konzepte gegen den Lehrkräftemangel in BW

In einer aktuellen Analyse zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 mahnt der Stifterverband eine konsequentere politische Steuerung in der Bildungspolitik an. Trotz akuten Fachkräftemangels fehlen in den Wahlprogrammen der Parteien weitreichende Strategien, um die strukturellen Defizite in der Lehrkräftebildung und die Vernetzung schulischer Akteure nachhaltig zu beheben.

Strategische Steuerung gegen den Lehrkräftemangel

Derzeit bleiben in Baden-Württemberg zu Beginn des Schuljahres etwa 1.400 Lehrerstellen unbesetzt. Zwar existieren erste Ansätze zur Gewinnung neuen Personals, doch mangelt es an einer umfassenden Gesamtstrategie. Der Stifterverband identifiziert insbesondere den sogenannten...

27.02.2026

Strukturwandel gestalten: Staatliche Förderung für Kompetenzaufbau

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

»Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung« (QBB) soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Ausbildung entlang der gesamten Bildungskette stärken

Die staatliche Förderung der beruflichen Weiterbildung erfährt durch eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBFSFJ) eine strategische Erweiterung. Ziel der »Qualifizierungsoffensive« ist es, die Anpassungsfähigkeit von Erwerbstätigen an den digitalen und ökologischen Wandel der Arbeitswelt durch gezielte finanzielle Anreize und strukturelle Unterstützung zu stärken.

Damit reagiert die Bildungspolitik auf den steigenden Bedarf an Fachkräften und die Notwendigkeit lebensbegleitenden Lernens in einer sich transformierenden Wirtschaft.

Fokus auf zukunftsrelevante Kompetenzen

Im Zentrum der Maßnahmen steht...

27.02.2026

Erwerbstätigkeit Januar 2026 geht weiter zurück

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.

Abwärtstrend am deutschen Arbeitsmarkt setzt sich im Januar 2026 fort

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist zu Beginn des Jahres 2026 erneut gesunken. Mit rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort im Inland verzeichnete der Arbeitsmarkt nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen saisonbereinigten Rückgang um 14.000 Personen gegenüber dem Vormonat.

Dieser Befund reiht sich in eine seit Mai 2025 bestehende Entwicklung ein, in der die Beschäftigtenzahl monatlich um durchschnittlich 12.000 Personen abnahm. Damit verfestigt sich eine konjunkturelle Schwächephase, die zunehmend strukturelle Auswirkungen auf die bildungspolitische Planung und die Fachkräftesicherung haben...

27.02.2026

Gender Pay Gap 2025: Stagnation auf hohem Niveau

Themenkreis Frauen in Beruf und Karriere (Symbolbild)

Teilzeitfalle und Stundenlohn: Die Treiber der geschlechtsspezifischen Verdienstlücke

Der Gender Pay Gap in Deutschland verharrt auf einem stabilen Niveau. Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes anlässlich des »Equal Pay Day« am 27. Februar 2026 belegen, lag der »Gender Gap Arbeitsmarkt« im Jahr 2025 unverändert bei 37 Prozent.

Dieser Indikator bildet die erweiterte Verdienstungleichheit ab, indem er neben den Lohnunterschieden pro Stunde auch Differenzen in der Arbeitszeit sowie der allgemeinen Erwerbsbeteiligung zwischen Frauen und Männern zusammenfasst.

Nachdem im Vorjahr noch ein Rückgang verzeichnet wurde, deutet der aktuelle Wert auf eine Phase der Stagnation hin.

Zusammensetzung und Ursachen der Differenz

Die kumulierte Ungleichheit ergibt sich aus drei zentralen...

27.02.2026

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2026

BA Logo

BA: »Wenig Veränderung« 

»Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über 3 Millionen«, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Februar:  -15.000 auf 3.070.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:  +81.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:  -0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist im Februar 2026 um 15.000 auf 3.070.000 gesunken. Saisonbereinigt hat sie sich gegenüber dem Vormonat mit +1.000 praktisch nicht verändert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Verglichen mit dem Februar des...

27.02.2026

BA-X (2/2026): Arbeitskräftenachfrage stabilisiert sich insgesamt auf niedrigem Niveau

BA X

BA-Stellenindex für Deutschland im Februar 2026

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein saisonbereinigter Indikator für die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist von Januar auf Februar 2026 um 4 auf 106 Punkte gestiegen und lag damit um ebenfalls 4 Punkte über seinem Vorjahreswert.

Die Entwicklung des BA-X wird seit einigen Monaten dadurch beeinflusst, dass einzelne Arbeitgeber ihren Personalbedarf der Bundesagentur für Arbeit als Großaufträge gemeldet haben. Ein allgemeiner Anstieg der Kräftenachfrage ist jedoch nicht zu erkennen, vielmehr stabilisiert sich diese insgesamt auf einem niedrigen Niveau.

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist gegenüber dem Februar 2025 in den meisten Wirtschaftszweigen gesunken und zwar zum Teil in zweistelliger prozentualer Höhe....

25.02.2026

Wirtschaftliches Bildungsengagement unter Anpassungsdruck

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Zwischen MINT-Förderung und Bürokratie: Wirtschaft im Bildungseinsatz

Das gesellschaftliche Engagement deutscher Unternehmen im Bildungsbereich verzeichnet einen leichten Rückgang, bleibt jedoch ein zentraler Pfeiler der Kooperation zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Dies geht aus einer Studie des Stifterverbands zum Bildungsengagement der deutschen Wirtschaft hervor.

Aktuell beteiligen sich 43 Prozent der Betriebe an entsprechenden Projekten, wobei der Fokus verstärkt auf der Sicherung von Fachkräften und der Zukunftsfähigkeit des Standorts liegt. Während Großunternehmen ihre Aktivitäten tendenziell ausweiten, ziehen sich kleinere Betriebe aufgrund multipler Krisenlagen teilweise zurück.

Fokus auf MINT-Fächer und soziale Kompetenzen

Inhaltlich konzentriert sich der Einsatz der...

25.02.2026

IAB-Arbeitsmarktbarometer 2/26: Wenig Perspektive auf Belebung

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Eintrübung der Arbeitsmarktaussichten durch anhaltende Industriekrise

Der deutsche Arbeitsmarkt verliert im Februar 2026 an Schwung. Das »IAB-Arbeitsmarktbarometer«, ein vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) entwickelter Frühindikator zur Vorhersage der kurzfristigen Entwicklung, sank um 0,5 Punkte auf einen Wert von 99,5. Damit rutschte der Index erstmals seit Juli 2025 wieder unter die neutrale Referenzmarke von 100 Punkten.

Diese Entwicklung deutet auf eine Unterbrechung der bisherigen Erholungstendenzen hin und signalisiert eine Phase geringer Belebungschancen für die kommenden Monate.

Divergenz zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit

Innerhalb des Barometers zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Teilkomponenten. Die Prognose für die Beschäftigung hält sich...

25.02.2026

Geschlechterrollen und ihr Einfluss auf die Lohnstruktur

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Lohnunterschiede durch Persönlichkeitsmerkmale und Geschlechterrollen

Die geschlechtsspezifische Verdienstlücke in Deutschland, der sogenannte »Gender Pay Gap«, liegt aktuell bei rund 16 Prozent. Neben etablierten Faktoren wie der Berufswahl, dem Beschäftigungsumfang oder der hierarchischen Position beeinflussen auch individuelle Persönlichkeitsmerkmale die Höhe des Bruttostundenlohns.

Eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Basis von Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass bestimmte Charakterzüge bei Männern und Frauen systematisch unterschiedlich vergütet werden. Besonders deutlich wird dies bei der emotionalen Stabilität und der Verträglichkeit.

Zusammenhang zwischen Charakter und Entlohnung

Emotionale Stabilität, die...

25.02.2026

Flexiblere Arbeitszeiten für eine bessere Unterrichtsqualität

Themenkreis Frühe Bildung und Schule (Symbolbild)

Reform der Lehrkräfte-Arbeitszeit: Vorschläge für ein zeitgemäßes Deputatsmodell

Die Gestaltung der Arbeitszeit von Lehrkräften in Deutschland bedarf einer grundlegenden strukturellen Überarbeitung, um den aktuellen Anforderungen des Schulsystems gerecht zu werden.

Die Deutsche Telekom Stiftung regt hierzu eine Reform des traditionellen Deputatsmodells an. Ziel ist es, die Qualität von Unterricht und Schulentwicklung langfristig zu sichern und die Attraktivität des Berufsfeldes zu steigern.

Defizite des aktuellen Systems und gesellschaftliche Relevanz

Das bestehende Modell der »Unterrichtsstunde« als zentraler Maßeinheit für die Arbeitsbelastung bildet die Realität des modernen Schulalltags nur unzureichend ab. Lehrkräfte übernehmen zunehmend Aufgaben, die über die reine...

25.02.2026

Zahl der Studienberechtigten 2025 um 8 Prozent gesunken

Themenkreis Studium und Lehre (Symbolbild)

Rückgang der Zahl der Studienberechtigten durch strukturelle Reformen

Die Zahl der Personen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife in Deutschland ist im Jahr 2025 spürbar gesunken. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes erwarben rund 341.700 junge Erwachsene eine Studienberechtigung, was einem Rückgang von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Diese Entwicklung ist jedoch primär auf bildungspolitische Strukturveränderungen in einem einzelnen Bundesland zurückzuführen und spiegelt keinen bundesweiten Trend in der Bildungsbeteiligung wider.

Auswirkungen der bayerischen Gymnasialreform

Der deutliche Rückgang der Absolventenzahlen um etwa 29.900 Personen resultiert fast ausschließlich aus der Umstellung des bayerischen Schulsystems. Durch das Auslaufen des...

24.02.2026

Förderung von Grundbildung und Schulabschlüssen in Rheinland-Pfalz

Themenkreis Frühe Bildung und Schule (Symbolbild)

Bildungschancen in Rheinland-Pfalz: Millioneninvestitionen für Alphabetisierung

Das Land Rheinland-Pfalz investiert im Jahr 2026 verstärkt in die Alphabetisierung und das Nachholen von Schulabschlüssen. Mit einem Volumen von rund 1,5 Millionen Euro an Landesmitteln für die Grundbildung sowie weiteren 950.000 Euro für abschlussbezogene Kurse soll der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe und dem Arbeitsmarkt verbessert werden.

Stärkung der Grundkompetenzen durch Alphabetisierung

Statistische Erhebungen zeigen, dass etwa jeder siebte Erwachsene im erwerbsfähigen Alter in Deutschland signifikante Lernbedarfe beim Lesen und Schreiben aufweist. Um diese Hürden abzubauen, fördert das Land gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) über 200 Kurse zum Schriftspracherwerb.

Diese Maßnahmen erreichen...

24.02.2026

Gender Pay Gap: Entwicklung durch regionale Unterschiede geprägt

Themenkreis Frauen in Beruf und Karriere (Symbolbild)

Zwischen Fortschritt und Stillstand: Der Gender Pay Gap im Regionalvergleich

Vollzeitbeschäftigte Frauen in Deutschland verdienten im Jahr 2024 durchschnittlich 17,2 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen in identischer Beschäftigungsform.

Obwohl die bundesweite Lohnlücke zwischen 2019 und 2024 um 3,2 Prozentpunkte sank, verlief diese Entwicklung regional höchst unterschiedlich. In der Mehrheit der 400 deutschen Kreise und kreisfreien Städte verringerte sich der Abstand, doch in 15 Regionen war entgegen dem Trend ein Anstieg der unbereinigten Entgeltlücke zu verzeichnen.

Dies belegen aktuelle Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Ursachen der Lohnunterschiede und strukturelle Dynamiken

Der Rückgang der Differenz ist maßgeblich auf strukturelle...

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