Nachrichten überregional

11.02.2026

Herausforderung Deepfakes: Warum Medienkompetenz jetzt Priorität hat

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Deepfakes und KI-Gefahren: Steigendes Misstrauen gefährdet gesellschaftlichen Diskurs

Die Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Erzeugung täuschend echter Fälschungen, sogenannter »Deepfakes«, führt zu einer massiven Verunsicherung innerhalb der Bevölkerung.

Eine gerade veröffentlichte Studie der IU Internationalen Hochschule zeigt, dass das Vertrauen in digitale Inhalte sowie in den öffentlichen Diskurs durch die technologische Entwicklung unter Druck gerät. Besonders die Sorge vor politischer Manipulation und der gezielten Desinformation prägt die aktuelle Debatte.

Technologische Risiken und die Erosion der Glaubwürdigkeit

Unter »Deepfakes« werden Medieninhalte verstanden, die mithilfe von KI-Verfahren wie dem Deep Learning manipuliert oder vollständig künstlich erschaffen wurden....

10.02.2026

Fortschritte bei der Gleichstellung in der Bundesverwaltung

Themenkreis Frauen in Beruf und Karriere (Symbolbild)

Frauenanteil in Führungsebene steigt kontinuierlich

Der aktuelle Bericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz (BGleiG) belegt eine positive Entwicklung: Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern im Bundesdienst kommt voran. Insbesondere in Führungspositionen ist ein deutlicher Zuwachs an Frauen zu verzeichnen.

Dennoch zeigt die Auswertung für den Zeitraum von 2021 bis 2024, dass die praktische Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben je nach Dienststelle noch stark variiert. Um das Ziel einer flächendeckenden Gleichstellung zu erreichen, bleibt ein konsequentes Handeln in allen Verwaltungsbereichen entscheidend.

Positive Trends in der Führungskräfteentwicklung

Die statistischen Daten bis zum Jahr 2023 verdeutlichen einen stetigen Trend zu mehr...

09.02.2026

Ökonomie der Geduld: Warum Deutschland bei der Weiterbildung stagniert

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland: Die Rolle der Geduld für das Lebenslange Lernen

Die Beteiligung an Weiterbildungsmaßnahmen in Deutschland liegt im europäischen Vergleich auf einem niedrigen Niveau.

Während im Jahr 2024 lediglich 9,4 Prozent der 25- bis 64-jährigen Bevölkerung an beruflichen oder privaten Fortbildungen teilnahmen, betrug der Durchschnitt innerhalb der Europäischen Union 13,5 Prozent. Spitzenwerte erzielen hierbei Schweden, Dänemark und Finnland, wohingegen Deutschland lediglich vor Rumänien, Kroatien, Bulgarien und Griechenland rangiert.

Da Lebenslanges Lernen als zentraler Faktor für die wirtschaftliche Anpassungsfähigkeit gilt, rücken die Ursachen für diese Diskrepanzen verstärkt in den Fokus der Bildungsforschung.

Kulturelle Präferenzen als Einflussfaktor

Eine aktuelle

...

09.02.2026

Forschung für das Klassenzimmer: Niedersachsen gründet Kompetenzzentrum ZEB

Themenkreis Wissenschaft und Forschung (Symbolbild)

Forschungsbasierte Schulentwicklung: Land fördert neues Kompetenzzentrum

Niedersachsen stärkt die empirische Bildungsforschung, um die Qualität des Unterrichts und die Ausbildung von Lehrkräften systematisch zu verbessern.

Zu diesem Zweck erhält ein neu gegründetes »Zentrum für Empirische Bildungsforschung« (ZEB) eine Förderung in Höhe von 5,8 Millionen Euro. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse enger mit der schulischen Praxis zu verzahnen und datengestützte Lösungen für aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem zu entwickeln.

Interdisziplinäre Vernetzung für den Praxistransfer

Das ZEB ist als Verbundprojekt der Universitäten Lüneburg, Oldenburg und Vechta konzipiert. Durch die Bündelung von Expertise aus verschiedenen Fachbereichen soll eine Plattform entstehen, die den...

08.02.2026

Weiterbildung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Lebenslanges Lernen wird zur Schlüsselstrategie für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands

Der tiefgreifende wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Wandel zwingt Politik, Betriebe und Individuen dazu, Weiterbildung neu zu organisieren. Nicht punktuelle Qualifizierung, sondern kontinuierliche Kompetenzentwicklung entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit, soziale Teilhabe und berufliche Souveränität. Die zentrale Herausforderung besteht darin, den hohen politischen Anspruch endlich in eine breite, gerechte Beteiligung zu übersetzen.

Weiterbildung als strategische Notwendigkeit

Disruptive Technologien, Digitalisierung und demografische Verschiebungen verändern Arbeitsmärkte schneller als je zuvor. Lebenslanges Lernen entwickelt sich damit von einer individuellen Option zu einer...

06.02.2026

Bildung als Fundament: Warum Qualifizierung die Transformation retten kann

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Druck zur Qualifizierung: Bildungsbedarf als Nadelöhr der sozial-ökologischen Transformation

Die erfolgreiche Umsetzung der klimapolitischen Ziele erfordert eine umfassende Neuausrichtung der beruflichen Qualifizierung.

Ohne qualifizierte Fachkräfte lässt sich die sozial-ökologische Transformation nicht realisieren. Eine im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellte Studie benennt zentrale Branchen und Berufe, die den Wandel maßgeblich vorantreiben. Untersucht werden dabei Fachkräfteengpässe, regionale Besonderheiten sowie die jeweiligen Arbeitsbedingungen. Darauf aufbauend formuliert die Studie konkrete Anforderungen an Bildung, Weiterbildung und politische Rahmenbedingungen.

Wie die Studie zeigt, reicht die bloße Verfügbarkeit von Personal nicht aus; vielmehr entscheidet die spezifische...

05.02.2026

NRW-Bildungsscheck 2.0: Weniger Bürokratie, mehr Freiheit

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Bildungsscheck 2.0: Nordrhein-Westfalen ändert die Förderlogik der Weiterbildung

Nordrhein-Westfalen richtet seine Weiterbildungsförderung grundlegend neu aus. Mit dem Start des »Bildungsscheck 2.0« verlagert das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) den Schwerpunkt der Förderung konsequent auf Einzelpersonen. Damit endet eine Phase, in der Unternehmen einen erheblichen Teil der Mittel für betriebliche Personalentwicklung nutzen konnten.

Der Schritt markiert einen deutlichen Paradigmenwechsel in der Landesförderung: Weg von der betriebsbezogenen Qualifizierung, hin zu mehr individueller Bildungssouveränität.

Vom Erfolgsmodell zur Neujustierung

Der ursprüngliche Bildungsscheck gilt als eines der erfolgreichsten Förderinstrumente der beruflichen Weiterbildung in...

05.02.2026

Gesetzlicher Anspruch auf Bildungsfreistellung: Sachsen beschließt Bildungszeit

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Sächsischer Landtag beschließt Einführung einer gesetzlichen Qualifizierungszeit

Ab dem Jahr 2027 erhalten Beschäftigte in Sachsen einen rechtlich verankerten Anspruch auf bezahlte Freistellung für Weiterbildungszwecke.

Der Landtag stimmte am 4. Februar 2026 mehrheitlich für die Einführung einer sogenannten »Qualifizierungszeit«. Der Beschluss markiert das Ende einer langjährigen politischen Debatte und ist das direkte Resultat eines erfolgreichen Volksantrages, der von über 55.000 Personen unterstützt wurde.

Damit verbleibt Bayern als einziges Bundesland ohne eine entsprechende gesetzliche Regelung.

Eckpunkte der Neuregelung

Die gesetzliche Grundlage sieht vor, dass Arbeitnehmer*innen künftig drei Arbeitstage pro Kalenderjahr für anerkannte Bildungsmaßnahmen nutzen können. Diese...

04.02.2026

Bildungsort Familie: Wenn die Herkunft über die Zukunft entscheidet

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Sozioökonomische Disparitäten im Bildungsort Familie: Zeit- und Geldinvestitionen als Treiber ungleicher Chancen

Die familiäre Herkunft entscheidet in Deutschland weiterhin maßgeblich über den Bildungserfolg von Kindern.

Aktuelle Daten des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) belegen, dass bildungs- und einkommensstarke Eltern signifikant mehr Zeit und finanzielle Mittel in die Förderung ihres Nachwuchses investieren als sozioökonomisch schwächer gestellte Haushalte. Diese Unterschiede im »Bildungsort Familie« tragen wesentlich zur Verfestigung sozialer Ungleichheit bei.

Quantifizierung der zeitlichen Bildungsunterschiede

Analysen auf Basis neuester Datensätze zeigen, dass Kinder aus Akademikerhaushalten täglich im Durchschnitt knapp 20 Minuten mehr Zeit mit ihren Eltern für...

04.02.2026

Newskilling statt Deskilling: Potenziale generativer KI an Hochschulen

Themenkreis Studium und Lehre (Symbolbild)

Kompetenzwandel in der Hochschulbildung durch generative KI

Die Integration generativer Künstlicher Intelligenz (GenKI) in die Hochschullehre führt zu einer tiefgreifenden Verschiebung akademischer Qualifikationsprofile. Während die öffentliche Debatte häufig das Risiko eines Kompetenzverlusts thematisiert, rückt die wissenschaftliche Analyse von Prof. Doris Weßels und Dr. Miriam Maibaum das Potenzial des »Newskilling« in den Vordergrund.

Dieser Begriff beschreibt einen emergenten Lernprozess, bei dem durch die Interaktion mit KI-Systemen neue Fertigkeiten entstehen, die über die bloße Automatisierung von Routineaufgaben hinausgehen. Die Relevanz dieses Wandels liegt in der Chance, durch technologische Entlastung tiefgründigere und reflexivere Lernstufen zu erreichen.

Risiken und Pfade...

03.02.2026

Demografie-Check: Warum Deutschlands Arbeitswelt immer älter wird

Themenkreis Demografie und Alternde Belegschaften (Symbolbild)

Demografischer Wandel am Arbeitsmarkt: Deutschland verzeichnet EU-weit höchsten Anteil älterer Erwerbstätiger

Der deutsche Arbeitsmarkt weist im europäischen Vergleich die höchste Quote an älteren Beschäftigten auf. Aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) und der EU-Statistikbehörde Eurostat belegen, dass knapp ein Viertel aller Erwerbstätigen in der Bundesrepublik der Altersgruppe zwischen 55 und 64 Jahren angehört. Dieser Trend resultiert maßgeblich aus der fortschreitenden Alterung der Gesellschaft sowie politischen Weichenstellungen zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

Spitzenwert im europäischen Vergleich

Im Jahr 2024 waren in Deutschland rund 9,8 Millionen der insgesamt 40,9 Millionen Erwerbstätigen im Alter von 55 bis 64 Jahren. Mit einem Anteil von 24,0 Prozent...

03.02.2026

Verleihung des Hermann-Schmidt-Preises 2025

bibb

Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung: Drei Projekte ausgezeichnet

»Künstliche Intelligenz in der beruflichen Bildung – Innovationen für Aus- und Weiterbildung« - so lautete das Thema des Wettbewerbs um den »Hermann-Schmidt-Preis 2025«. Für ihre herausragenden Konzepte und Modelle wurden drei Projekte aus Augsburg, Weinheim und Troisdorf ausgezeichnet.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) identifizierte und prämierte drei herausragende Projekte aus Augsburg, Weinheim und Troisdorf, die beispielhafte Konzepte und Modelle entwickelt und in der Praxis erfolgreich umgesetzt haben.

Die Wahl des Wettbewerbsthemas erfolgte vor dem Hintergrund, dass KI längst in der Arbeits- und Berufswelt angekommen ist – von automatisierten Assistenzsystemen über intelligente...

02.02.2026

Monatsrückblick 2026-01

BS Logo kl 220

Januar 2026 - Monatsrückblick Artikel und Themen

Kontextualisierung: Der Bildungs- und Arbeitsmarkt im Januar 2026

Der Jahresauftakt 2026 ist von einer ausgeprägten wirtschaftlichen Schwächephase gezeichnet. Mit rund 45,9 Millionen Erwerbstätigen verzeichnet der deutsche Arbeitsmarkt eine stagnierende bis rückläufige Entwicklung; saisonbereinigt sank die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vormonat um 5.000 Personen.

Dass der Rückgang ohne Saisonbereinigung sogar 126.000 Personen betrug, unterstreicht die laut Bundesagentur für Arbeit fehlende wirtschaftliche Dynamik. In diesem Umfeld verschärft sich der technologische Transformationsdruck durch Künstliche Intelligenz (KI) massiv.

Der strategische Rahmen für 2026 ist somit klar definiert: Während die konjunkturelle Stagnation die...

30.01.2026

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Januar 2026

BA Logo

BA: »Jahreszeitlich üblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit« 

»Derzeit gibt es nur wenig Dynamik am Arbeitsmarkt. Zum Jahresbeginn hat die Arbeitslosigkeit aus jahreszeitlichen Gründen deutlich zugenommen und damit auch wieder die Marke von drei Millionen überschritten«, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Januar:  +177.000 auf 3.085.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:  +92.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:  +0,4 Prozentpunkte auf 6,6 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Aufgrund der Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Januar 2026 um 177.000 auf 3.085.000 gestiegen. Saisonbereinigt blieb sie gegenüber dem Vormonat...

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