Nachrichten überregional

14.01.2026

Der Weg zur sicheren Datengesellschaft: Der Regierungsentwurf zum DGG

Themenkreis Verschiedenes (Symbolbild)

Strategischer Rahmen für die europäische Datennutzung: Das neue Daten-Governance-Gesetz

Die Bundesregierung hat mit dem Entwurf des Daten-Governance-Gesetzes (DGG) einen entscheidenden Schritt zur rechtlichen Ausgestaltung des digitalen Binnenmarktes in Deutschland eingeleitet.

Die Vorlage dient der Durchführung der EU-Verordnung 2022/868 und zielt darauf ab, eine vertrauenswürdige sowie sichere Datengesellschaft zu etablieren. Durch klare nationale Rahmenbedingungen wird die Weiterverwendung geschützter Daten der öffentlichen Hand systematisiert, was die Innovationskraft der Wirtschaft stärken und gesellschaftliche Teilhabe fördern soll.

Zuständigkeiten und operative Umsetzung

Zur Umsetzung der regulatorischen Anforderungen werden die Bundesnetzagentur (BNetzA) und das Statistische...

14.01.2026

Hightech Agenda Deutschland: Neue Impulse für die KI-Bildung

Themenkreis KI, Digitalisierung, Digitale Transformation (Symbolbild)

Ausbau von KI-Kompetenzen und digitaler Infrastruktur an deutschen Hochschulen

Das Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technik und Raumfahrt (BMFTR) forciert die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in der akademischen Landschaft. Als zentraler Bestandteil der »Hightech Agenda Deutschland« starteten im Januar 2026 drei wegweisende Förderprojekte, die darauf abzielen, die Rechenkapazitäten, Datenökosysteme und fachspezifischen Kompetenzen an Hochschulen sowie Forschungseinrichtungen nachhaltig zu stärken.

Mit einer kumulierten Investition von über 31 Millionen Euro adressiert der Bund die dringende Notwendigkeit, Studium und Lehre an die Anforderungen einer datengetriebenen Gesellschaft anzupassen.

Vernetzung und Transfer im digitalen Wandel

Ein Schwerpunkt der Initiative liegt auf der...

13.01.2026

EPALE 2026: Vier Quartale im Zeichen der Bildungstransformation

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Transformation und Resilienz: Die Schwerpunkte der EPALE-Erwachsenenbildung 2026

Die europäische Plattform für Erwachsenenbildung (EPALE) richtet ihre Programmatik für das Jahr 2026 konsequent auf den strukturellen Wandel und die Zukunftsfähigkeit des Bildungssektors aus.

Im Zentrum der strategischen Planung stehen die übergreifenden Werte Teilhabe und Inklusion, die als Fundament für eine demokratische Bildungslandschaft dienen. Angesichts globaler Unsicherheiten und technologischer Sprünge zielt die Initiative darauf ab, Bildungsorganisationen sowie Fachkräfte durch gezielte Schwerpunkte auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.

Die quartalsbezogenen Programmschwerpunkte im Überblick

Die Umsetzung erfolgt in vier thematischen Etappen, die jeweils einen spezifischen Aspekt der...

13.01.2026

KI-Kompetenz in der Bildungspraxis fundiert vermitteln

Themenkreis KI, Digitalisierung, Digitale Transformation (Symbolbild)

Besprechung: KI-Kompetenz in der Bildungspraxis

Im Folgenden wird ein Fachbeitrag aus dem »Magazin erwachsenenbildung.at« besprochen, der sich mit der Vermittlung von KI-Kompetenzen in der Bildungspraxis befasst.

Die Analyse beleuchtet die didaktischen, psychologischen und regulatorischen Herausforderungen einer zunehmend digitalisierten Bildungslandschaft und ordnet die Empfehlungen der Autor*innen in den aktuellen fachwissenschaftlichen Diskurs ein.

Professionalität durch ganzheitliche KI-Kompetenz: Didaktische Perspektiven der Erwachsenenbildung

Die Vermittlung von KI-Kompetenzen ist für die Zukunftsfähigkeit der Erwachsenenbildung essenziell. Gemäß der EU-Verordnung 2024/1689 (AI-Act) sind Bildungsanbieter ab Februar 2025 verpflichtet, die Befähigung ihrer Beschäftigten zum...

12.01.2026

Innovation durch Kooperation: Neue Impulse für die MINT-Community

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Zweite Förderphase für den MINT-Campus startet

Die bundesweite Lernplattform MINT-Campus setzt ihren Ausbau ab dem Jahr 2026 fort. In der zweiten Förderphase bis 2029 entwickelt sich das Projekt von einer rein digitalen Lernumgebung zu einer umfassenden Service- und Infrastrukturplattform für die gesamte MINT-Community (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik).

Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) übernimmt die Förderung des Vorhabens, um die MINT-Bildungslandschaft nachhaltig zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit sowie Bildungsgerechtigkeit in Deutschland durch qualifizierte Fachkräfte zu sichern.

Strategische Neuausrichtung und Community-Beteiligung

Im Zentrum der kommenden Jahre steht das Prinzip »von der Community für die...

12.01.2026

Geringqualifizierte - eine unterschätzte Ressource

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Jenseits der Zertifikate: Das unterschätzte Potenzial formal Unqualifizierter

Im IAB-Forum erschien am 8. Januar 2026 ein Beitrag von Carola Burkert, Britta Matthes und Annette Röhrig zum Thema Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt. Wir empfehlen diesen Artikel zur Lektüre und fassen ihn hier kurz zusammen.

Kernthese des Artikels

Der Artikel plädiert dafür, »Geringqualifizierte« nicht länger als defizitäre Gruppe wahrzunehmen, sondern als zentrales Potenzial zur Deckung des Fachkräftemangels. Die Autorinnen argumentieren, dass formale Abschlüsse oft nicht die tatsächlichen Kompetenzen widerspiegeln und dass passgenaue, modulare Qualifizierungen notwendig sind, um dieses Potenzial zu heben.

Zentrale Argumente und Befunde

A. Heterogenität der Zielgruppe

  • Definitionsproblem:
  • ...

11.01.2026

Umsetzung des Digitalpakts Weiterbildung: Noch in der Prüfphase

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

Strategische Neuausrichtung der digitalen Weiterbildung

Die Sicherung von Fachkräften bildet eine zentrale Säule für die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland. Angesichts einer prognostizierten Lücke von bis zu 730.000 qualifizierten Arbeitskräften bis zum Jahr 2027 gewinnen lebensbegleitendes Lernen und die Digitalisierung von Bildungsangeboten massiv an Bedeutung.

Aktuelle Daten belegen, dass bereits 70 Prozent der Weiterbildungsaktivitäten digitale Medien nutzen. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen und den Wirtschaftsstandort zu stärken, plant die Bundesregierung eine umfassende Modernisierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Ob und in welchem Umfang der im Koalitionsvertrag angekündigte Digitalpakt Weiterbildung realisiert werden kann, soll nach Angaben der Bundesregierung...

11.01.2026

Gründungsmonitor Migration: Hohe Bereitschaft trifft auf soziale Barrieren

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Ungenutzte Chancen: Das Gründungspotenzial von Menschen mit Migrationshintergrund

Personen mit Einwanderungsgeschichte leisten einen überproportionalen Beitrag zum Gründungsgeschehen in Deutschland, schöpfen ihr volles Potenzial jedoch noch nicht aus.

Eine aktuelle Kurzstudie von KfW Research belegt, dass die Bereitschaft zur beruflichen Selbstständigkeit in dieser Gruppe deutlich ausgeprägter ist als in der restlichen Bevölkerung. Während sich im langjährigen Durchschnitt lediglich 30 Prozent der Personen ohne Gründungserfahrung den Schritt in die Selbstständigkeit vorstellen können, liegt dieser Wert bei Menschen mit Migrationshintergrund bei 44 Prozent.

Dennoch wird dieser Gründungswille häufig durch das gesellschaftliche Image der Selbstständigkeit gebremst, das im Vergleich zu einer...

08.01.2026

Orientierungslosigkeit 2026: Warum die Jobsuche Fachkräfte zunehmend fordert

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Umbruch am Arbeitsmarkt: Unsicherheit prägt die Jobsuche

Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel, der bei einer hohen Zahl der Erwerbstätigen zu erheblicher Verunsicherung führt.

Die Mehrheit der Beschäftigten blickt mit Skepsis auf die Anforderungen der Jobsuche im Jahr 2026. Rund vier von fünf Erwerbstätigen fühlen sich laut einer Umfrage von LinkedIn dafür nicht ausreichend vorbereitet.

Besonders ausgeprägt ist diese Verunsicherung bei der Generation Z: Dort äußert mehr als jede neunte von zehn befragten Personen Zweifel an der eigenen Vorbereitung. Gleichzeitig empfinden über 50 Prozent der Befragten den Bewerbungsprozess als komplexer als noch vor einem Jahr. Hauptgründe sind ein intensiverer Wettbewerb um Stellen sowie wirtschaftliche Unsicherheiten.

Künstliche Intelligenz...

08.01.2026

Neuausrichtung der Forschungssicherheit: Eine nationale Antwort auf globale Risiken

Themenkreis Wissenschaft und Forschung (Symbolbild)

Resilienz durch Kooperation: Die neue Nationale Plattform für Forschungssicherheit

Die Bundesregierung begegnet der wachsenden Komplexität der globalen Sicherheitslage mit einer strategischen Neuausrichtung der Wissenschaftspolitik. Kernstück dieser Initiative ist die Etablierung einer »Nationalen Plattform für Forschungssicherheit«, die ab Januar 2027 ihre volle Einsatzfähigkeit erreichen soll.

In einer Zeit, in der systemische Rivalitäten sowie nationale Machtinteressen die internationale Ordnung unter Druck setzen, zielt dieses Vorhaben darauf ab, die Offenheit des Wissenschaftssystems zu bewahren und gleichzeitig sensible Forschungsaktivitäten vor dem unerwünschten Abfluss von Wissen und Technologie zu schützen.

Ein kooperatives Modell der gestuften Verantwortung

Das Fundament der neuen...

07.01.2026

Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember 2025

BA Logo

BA: »Einsetzende Winterpause erhöht Arbeitslosigkeit« 

»Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind. Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an«, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.

  • Arbeitslosenzahl im Dezember:  +23.000 auf 2.908.000
  • Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich:  +101.000
  • Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat:  +0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent

Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit

Mit der einsetzenden Winterpause ist die Arbeitslosigkeit im Dezember 2025 um 23.000 auf 2.908.000 gestiegen. Saisonbereinigt ist sie gegenüber dem Vormonat um 3.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Verglichen...

07.01.2026

Erwerbstätigkeit im November 2025: Gegenüber Vormonat nahezu unverändert

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Im November 2025 waren rund 46 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.

Zahl der Erwerbstätigen im November 2025 stagniert auf hohem Niveau, während die Erwerbslosigkeit deutlich steigt

Im November 2025 zeigt sich der deutsche Arbeitsmarkt deutlich gebremst. Die Beschäftigung verharrt auf einem hohen Niveau, ohne neue Impulse zu setzen, zugleich nimmt die Erwerbslosigkeit spürbar zu.

Die aktuellen Zahlen machen deutlich, dass der jahrelange Aufwärtstrend bei der Erwerbstätigkeit vorerst beendet ist und eine Phase der Abkühlung begonnen hat.

Erwerbstätigkeit: Hoher Stand, schwache Bewegung

Mit rund 46 Millionen Erwerbstätigen bleibt die Beschäftigung historisch hoch. Im Detail zeigt sich jedoch eine klare Abschwächung. Saisonbereinigt veränderte sich die Zahl der...

06.01.2026

BA-X (12/2025): Kräftenachfrage steigt zum Jahresende leicht an

BA X

BA-Stellenindex für Deutschland im Dezember 2025

Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein saisonbereinigter Indikator für die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist um einen Punkt auf 101 Punkte gestiegen und lag damit um 5 Punkte unter seinem Vorjahreswert.

Auch in diesem Monat hängt der Anstieg mit einem Großauftrag zusammen. Zum Jahresende liegt der BA-X damit minimal über dem Jahresdurchschnitt 2015, der als Referenzwert festgelegt wurde.

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist gegenüber dem Dezember 2024 in den meisten Wirtschaftszweigen gesunken und zwar zum Teil in zweistelliger prozentualer Höhe. Ausnahmen sind der öffentliche Bereich, das Gesundheitswesen und das Baugewerbe, die über dem Vorjahr rangieren. Besonders stark zeigen sich die prozentualen Rückgänge...

06.01.2026

Mobilitätsstudie: Umzugsbereitschaft für den Job bei Beschäftigten auf Höchststand

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Bayern als Spitzenreiter bei der regionalen Jobattraktivität

Die Mobilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt bleibt auf einem hohen Niveau. Aktuelle Daten der »EY Jobstudie 2025« belegen, dass 44 Prozent der Beschäftigten bereit sind, für eine neue Stelle den Wohnort zu wechseln.

Im regionalen Vergleich sichert sich Bayern dabei erneut die Position als attraktivstes Zielbundesland. Besonders Fachkräfte aus Schlüsselindustrien wie der Automobilbranche zieht es in den Süden, während traditionelle Standorte wie Nordrhein-Westfalen an Anziehungskraft verlieren.

Regionale Präferenzen und Branchenfokus

Innerhalb der geografischen Prioritäten der Arbeitnehmenden festigt Bayern seine Führungsrolle. Für 60 Prozent der Befragten aus der Automobilindustrie gehört der Freistaat zu den Top-3-Standorten in...

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