Nachrichten überregional
02.03.2026
Social Media: Ältere Menschen holen bei der Nutzung auf
Dynamik in der digitalen Vernetzung: Soziale Medien gewinnen in allen Generationen an Bedeutung
Die aktive Nutzung sozialer Medien in Deutschland verzeichnet einen deutlichen Aufwärtstrend. Im Jahr 2025 beteiligten sich 59 Prozent der Bevölkerung im Alter von 16 bis 74 Jahren an Plattformen zur Vernetzung, Erstellung von Beiträgen oder Interaktion. Damit stieg der Anteil innerhalb von vier Jahren signifikant an, da 2021 noch weniger als die Hälfte der Menschen in diesen digitalen Räumen aktiv war.
Trotz dieser positiven Entwicklung im Inland zeigt der europäische Vergleich, dass die Bundesrepublik mit einer Quote unter dem EU-Durchschnitt von 67 Prozent einen der hinteren Plätze belegt. Nur in Italien fällt die Beteiligung noch geringer aus, während Länder wie Dänemark mit 90 Prozent eine...
02.03.2026
Bildungsgleichheit bei jungen Paaren: Ein Trend setzt sich durch
Partnerwahl auf Augenhöhe: Frauen in Baden-Württemberg schließen Bildungslücke
Gegensätze ziehen sich an? Das mag für Magnete gelten, doch beim Gang zum Standesamt in Baden-Württemberg scheint eher die Kopie des Abschlusszeugnisses den Ausschlag zu geben.
Wer im Südwesten den Bund fürs Leben schließt, sucht sich offenbar bevorzugt jemanden, der im Hörsaal oder in der Berufsschule ähnlich fleißig war – die Statistik spricht hier eine deutliche, wenn auch wenig romantische Sprache der Symmetrie.
Bildungshomogenität prägt Partnerschaften im Südwesten
In Baden-Württemberg wählen Paare ihre Partnerinnen und Partner überwiegend aus dem gleichen Bildungsumfeld. Aktuelle Daten des Mikrozensus 2024 belegen, dass knapp 59 Prozent der rund 2,6 Millionen Paare im Südwesten ein identisches...
02.03.2026
Die ungenutzten Reserven: Wie Frauen den Arbeitsmarkt stärken
Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (KOFA): »Engpassanalyse: Frauen als Schlüssel zur Fachkräftesicherung«
Fachkräftepotenziale durch Erwerbsbeteiligung von Frauen stärken
Die Sicherung qualifizierten Personals stellt angesichts des demografischen Wandels eine zentrale Herausforderung für die Wirtschaft dar. Eine verstärkte Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt gilt dabei als wesentlicher Hebel, um bestehende Engpässe zu reduzieren und die gesellschaftliche Teilhabe zu fördern.
Eine aktuelle KOFA-Studie weist nach, dass das Potenzial bereits zunehmend erschlossen wird: Im Jahr 2024 waren in Deutschland 15,6 Millionen Frauen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, was einem Zuwachs von 2,5 Millionen innerhalb eines Jahrzehnts entspricht.
Wirtschaftliche Chancen und...
01.03.2026
Monatsrückblick 2026-02
Februar 2026 - Monatsrückblick Artikel und Themen
Der Bildungs- und Arbeitsmarkt im Februar
Der Februar 2026 präsentiert sich als ein Monat der tiefgreifenden ökonomischen Divergenz. Während die harten Konjunkturdaten eine fortgesetzte Abkühlung des Arbeitsmarktes attestieren, beschleunigt sich die technologische Transformation durch die Integration Künstlicher Intelligenz (KI) in einem Maße, das herkömmliche Anpassungszyklen unter Druck setzt. Dieser Rückblick dient als strategische Navigationshilfe durch ein Umfeld, das von statistisch belegten Rückgängen der Erwerbstätigkeit einerseits und massiven institutionellen Bemühungen zur Kompetenzsicherung andererseits geprägt ist.
Es zeigt sich eine ambivalente Marktlage: Die industrielle Basis kämpft mit strukturellen Verwerfungen, während...
27.02.2026
Personalarbeit im Wandel: Was »Skills im Trend 2026« für die Praxis bedeuten
HR-Kompetenzen 2026: KI und Daten verändern die Personalarbeit grundlegend
Der Bereich Human Resources steht vor einem strukturellen Wandel. Das zeigen aktuelle Daten des Karrierenetzwerks LinkedIn: In seiner jährlichen Analyse der »Skills im Trend« für den HR-Bereich identifiziert das Unternehmen fünf Fähigkeiten, die bei Fach- und Führungskräften im Personalwesen besonders stark an Bedeutung gewinnen.
Im Mittelpunkt stehen der Einsatz Künstlicher Intelligenz, datengestützte Entscheidungsfindung und die systematische Entwicklung von Mitarbeitenden – Kompetenzen, die das Berufsbild von Personalverantwortlichen nachhaltig neu definieren.
Technologie als neuer Kernbestandteil der Personalarbeit
An der Spitze der Rangliste steht der gezielte Einsatz von KI-Werkzeugen im HR-Kontext,
...27.02.2026
Baden-Württemberg: Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik durch Bildungsinvestitionen
4,3 Millionen Euro für berufliche Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen
In Baden-Württemberg wird die berufliche Qualifizierung von Menschen in Langzeitarbeitslosigkeit mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von 4,3 Millionen Euro gestärkt.
Diese Investition zielt darauf ab, durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erleichtern und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
Fokus auf nachhaltige Integration
Die bereitgestellten Gelder fließen in den Aufruf zur »Assistierten Qualifizierung« (Förderung durch den »Europäischen Sozialfonds Plus«). Damit reagiert die Landesregierung auf die strukturellen Herausforderungen am Arbeitsmarkt, bei denen insbesondere Personen ohne aktuellen Berufsabschluss oder mit veralteten Qualifikationen Unterstützung benötigen.
Ziel...
27.02.2026
Analyse der Wahlprogramme: Bildungspolitik in Baden-Württemberg unter der Lupe
Landtagswahl 2026: Fehlende Konzepte gegen den Lehrkräftemangel in BW
In einer aktuellen Analyse zur Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März 2026 mahnt der Stifterverband eine konsequentere politische Steuerung in der Bildungspolitik an. Trotz akuten Fachkräftemangels fehlen in den Wahlprogrammen der Parteien weitreichende Strategien, um die strukturellen Defizite in der Lehrkräftebildung und die Vernetzung schulischer Akteure nachhaltig zu beheben.
Strategische Steuerung gegen den Lehrkräftemangel
Derzeit bleiben in Baden-Württemberg zu Beginn des Schuljahres etwa 1.400 Lehrerstellen unbesetzt. Zwar existieren erste Ansätze zur Gewinnung neuen Personals, doch mangelt es an einer umfassenden Gesamtstrategie. Der Stifterverband identifiziert insbesondere den sogenannten...
27.02.2026
Strukturwandel gestalten: Staatliche Förderung für Kompetenzaufbau
»Qualifizierungsoffensive Berufliche Bildung« (QBB) soll dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Ausbildung entlang der gesamten Bildungskette stärken
Die staatliche Förderung der beruflichen Weiterbildung erfährt durch eine neue Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBFSFJ) eine strategische Erweiterung. Ziel der »Qualifizierungsoffensive« ist es, die Anpassungsfähigkeit von Erwerbstätigen an den digitalen und ökologischen Wandel der Arbeitswelt durch gezielte finanzielle Anreize und strukturelle Unterstützung zu stärken.
Damit reagiert die Bildungspolitik auf den steigenden Bedarf an Fachkräften und die Notwendigkeit lebensbegleitenden Lernens in einer sich transformierenden Wirtschaft.
Fokus auf zukunftsrelevante Kompetenzen
Im Zentrum der Maßnahmen steht...
27.02.2026
Erwerbstätigkeit Januar 2026 geht weiter zurück
Im Januar 2026 waren rund 45,5 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig.
Abwärtstrend am deutschen Arbeitsmarkt setzt sich im Januar 2026 fort
Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland ist zu Beginn des Jahres 2026 erneut gesunken. Mit rund 45,5 Millionen Personen mit Wohnort im Inland verzeichnete der Arbeitsmarkt nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes einen saisonbereinigten Rückgang um 14.000 Personen gegenüber dem Vormonat.
Dieser Befund reiht sich in eine seit Mai 2025 bestehende Entwicklung ein, in der die Beschäftigtenzahl monatlich um durchschnittlich 12.000 Personen abnahm. Damit verfestigt sich eine konjunkturelle Schwächephase, die zunehmend strukturelle Auswirkungen auf die bildungspolitische Planung und die Fachkräftesicherung haben...
27.02.2026
Gender Pay Gap 2025: Stagnation auf hohem Niveau
Teilzeitfalle und Stundenlohn: Die Treiber der geschlechtsspezifischen Verdienstlücke
Der Gender Pay Gap in Deutschland verharrt auf einem stabilen Niveau. Wie aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes anlässlich des »Equal Pay Day« am 27. Februar 2026 belegen, lag der »Gender Gap Arbeitsmarkt« im Jahr 2025 unverändert bei 37 Prozent.
Dieser Indikator bildet die erweiterte Verdienstungleichheit ab, indem er neben den Lohnunterschieden pro Stunde auch Differenzen in der Arbeitszeit sowie der allgemeinen Erwerbsbeteiligung zwischen Frauen und Männern zusammenfasst.
Nachdem im Vorjahr noch ein Rückgang verzeichnet wurde, deutet der aktuelle Wert auf eine Phase der Stagnation hin.
Zusammensetzung und Ursachen der Differenz
Die kumulierte Ungleichheit ergibt sich aus drei zentralen...
27.02.2026
Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Februar 2026
BA: »Wenig Veränderung«
»Auch zum Ende der Winterpause kommt der Arbeitsmarkt nicht in Schwung. Die Arbeitslosigkeit verändert sich kaum und bleibt über 3 Millionen«, sagte die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz in Nürnberg.
- Arbeitslosenzahl im Februar: -15.000 auf 3.070.000
- Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich: +81.000
- Arbeitslosenquote gegenüber Vormonat: -0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent
Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Erwerbslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Februar 2026 um 15.000 auf 3.070.000 gesunken. Saisonbereinigt hat sie sich gegenüber dem Vormonat mit +1.000 praktisch nicht verändert. Die Arbeitslosenquote sank um 0,1 Prozentpunkte auf 6,5 Prozent. Verglichen mit dem Februar des...
27.02.2026
BA-X (2/2026): Arbeitskräftenachfrage stabilisiert sich insgesamt auf niedrigem Niveau
BA-Stellenindex für Deutschland im Februar 2026
Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X), ein saisonbereinigter Indikator für die Arbeitskräftenachfrage in Deutschland, ist von Januar auf Februar 2026 um 4 auf 106 Punkte gestiegen und lag damit um ebenfalls 4 Punkte über seinem Vorjahreswert.
Die Entwicklung des BA-X wird seit einigen Monaten dadurch beeinflusst, dass einzelne Arbeitgeber ihren Personalbedarf der Bundesagentur für Arbeit als Großaufträge gemeldet haben. Ein allgemeiner Anstieg der Kräftenachfrage ist jedoch nicht zu erkennen, vielmehr stabilisiert sich diese insgesamt auf einem niedrigen Niveau.
Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist gegenüber dem Februar 2025 in den meisten Wirtschaftszweigen gesunken und zwar zum Teil in zweistelliger prozentualer Höhe....
25.02.2026
Wirtschaftliches Bildungsengagement unter Anpassungsdruck
Zwischen MINT-Förderung und Bürokratie: Wirtschaft im Bildungseinsatz
Das gesellschaftliche Engagement deutscher Unternehmen im Bildungsbereich verzeichnet einen leichten Rückgang, bleibt jedoch ein zentraler Pfeiler der Kooperation zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft.
Dies geht aus einer Studie des Stifterverbands zum Bildungsengagement der deutschen Wirtschaft hervor.
Aktuell beteiligen sich 43 Prozent der Betriebe an entsprechenden Projekten, wobei der Fokus verstärkt auf der Sicherung von Fachkräften und der Zukunftsfähigkeit des Standorts liegt. Während Großunternehmen ihre Aktivitäten tendenziell ausweiten, ziehen sich kleinere Betriebe aufgrund multipler Krisenlagen teilweise zurück.
Fokus auf MINT-Fächer und soziale Kompetenzen
Inhaltlich konzentriert sich der Einsatz der...
25.02.2026
IAB-Arbeitsmarktbarometer 2/26: Wenig Perspektive auf Belebung
Eintrübung der Arbeitsmarktaussichten durch anhaltende Industriekrise
Der deutsche Arbeitsmarkt verliert im Februar 2026 an Schwung. Das »IAB-Arbeitsmarktbarometer«, ein vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) entwickelter Frühindikator zur Vorhersage der kurzfristigen Entwicklung, sank um 0,5 Punkte auf einen Wert von 99,5. Damit rutschte der Index erstmals seit Juli 2025 wieder unter die neutrale Referenzmarke von 100 Punkten.
Diese Entwicklung deutet auf eine Unterbrechung der bisherigen Erholungstendenzen hin und signalisiert eine Phase geringer Belebungschancen für die kommenden Monate.
Divergenz zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit
Innerhalb des Barometers zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Teilkomponenten. Die Prognose für die Beschäftigung hält sich...
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