Nachrichten überregional

22.04.2026

Homeoffice 2025: Die Rückkehr zur Flexibilität auf Pandemie-Niveau

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Flexible Arbeitsmodelle als fester Bestandteil der deutschen Arbeitswelt

Die Nutzung von mobilen Arbeitsformen hat in Deutschland im Jahr 2025 einen neuen Höchststand erreicht und knüpft damit an die Entwicklungen der Pandemiejahre an.

Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes arbeitete ein Viertel aller Erwerbstätigen zumindest zeitweise in den eigenen vier Wänden. Dieser Anteil von 25 Prozent markiert eine kontinuierliche Steigerung gegenüber den Vorjahren und unterstreicht die nachhaltige Transformation der hiesigen Arbeitsorganisation.

Vor dem Hintergrund globaler Ressourcenknappheit und steigender Mobilitätskosten gewinnt die Ortsunabhängigkeit zudem als Instrument zur Effizienzsteigerung und Kostenersparnis an Bedeutung.

Stabilisierung auf hohem Niveau und struktureller...

21.04.2026

Wissenslücke KI: Wenn die Technik das Personal überholt

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Wie Künstliche Intelligenz die Anforderungen an die Arbeitswelt verändert

Der deutsche Arbeitsmarkt steht vor einem grundlegenden Wandel. Neben dem bereits spürbaren demografischen Wandel entwickelt sich Künstliche Intelligenz (KI) zu einer Kraft, die berufliche Veränderungen massiv beschleunigt.

Nach Einschätzung des »Future of Jobs Report 2025« des World Economic Forum gehen 86 Prozent der Unternehmen davon aus, dass technologische Neuerungen und KI bis zum Jahr 2030 die wichtigsten Einflüsse auf die Arbeitswelt sein werden. Mit der weiten Verbreitung von »ChatGPT«, »Claude« und anderen Systemen sind die Investitionen in diesem Bereich stark gestiegen.

Dabei zeigt sich jedoch eine neue Herausforderung: Während die Technik schnell Einzug hält, fehlt es in vielen Organisationen an dem...

21.04.2026

Karriereerfolg im Home-Office: Digitale Sichtbarkeit als Erfolgsfaktor

Themenkreis HR und Personalführung (Symbolbild)

Präsenz durch Kommunikation: Strategien für das Homeoffice

Die berufliche Präsenz und die gezielte digitale Sichtbarkeit entscheiden maßgeblich über die Karrierechancen im Homeoffice. Während sich das mobile Arbeiten als fester Bestandteil der modernen Arbeitswelt etabliert hat, birgt die räumliche Distanz zum Unternehmen das Risiko stagnierender Aufstiegsmöglichkeiten.

Wer dauerhaft remote – also ortsunabhängig und ohne physische Präsenz im Büro – tätig ist, muss aktiv Strategien entwickeln, um die eigene Relevanz und Leistung innerhalb der Organisation kontinuierlich zu unterstreichen.

Strukturelle Herausforderungen und strategische Kompetenzen

Viele Unternehmen streben derzeit eine verstärkte Rückkehr der Belegschaft in die Büroräume an. Für Beschäftigte, deren Lebensmittelpunkt weit...

21.04.2026

Orientierung im Jugendalter: Zwischen Wunschberuf und Arbeitsmarktrealität

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Berufliche Zielstrebigkeit: Die Mehrheit der jungen Generation plant ihre Karriere bereits frühzeitig

Die große Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland verfügt über konkrete Vorstellungen für ihren künftigen Berufsweg. Eine neue IAB-Befragung zeigt, dass sich ein Großteil der 15- bis 24-Jährigen bereits auf ein oder zwei spezifische Tätigkeitsfelder fokussiert hat.

Diese frühzeitige Orientierung bildet ein stabiles Fundament für den späteren Übergang in die Erwerbstätigkeit und unterstützt die Fachkräftesicherung in verschiedenen Branchen.

Differenzierte Zielbilder nach Bildungsstand

Der Grad der Klarheit in der Berufsplanung hängt eng mit dem erreichten oder angestrebten Bildungsniveau zusammen. Junge Menschen mit einer höheren schulischen Qualifikation weisen häufig präzisere...

21.04.2026

Zwischen KI-Chancen und Cyberrisiken: Neue Analyse zum Jugendschutz erschienen

Themenkreis KI, Digitalisierung, Digitale Transformation (Symbolbild)

Wissenschaftliche Grundlage für einen modernen Jugendschutz in der digitalen Welt

Die unabhängige Expertenkommission »Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt« hat am 20. April 2026 eine umfassende Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation junger Menschen im digitalen Raum vorgelegt.

Diese Analyse bildet das fachliche Fundament für konkrete Handlungsempfehlungen, deren Veröffentlichung für Ende Juni 2026 geplant ist. Der Bericht untersucht systematisch die Verschränkung von Gefährdungslagen, rechtlichen Rahmenbedingungen und präventiven Strukturen, um eine zukunftsorientierte Schutzstrategie zu ermöglichen.

Digitale Lebenswelten zwischen Teilhabe und neuen Risiken

Digitale Medien bestimmen den Alltag nachwachsender Generationen nahezu lückenlos. Das Smartphone dient dabei als...

17.04.2026

Diskrepanz am Arbeitsmarkt: Wenn die Qualifikation nicht zum Job passt

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Qualifikationslücken in Mangelberufen: Analysen zur Übereinstimmung von Anforderung und Eignung

Ein akuter Mangel an Fachkräften führt auf dem deutschen Arbeitsmarkt vermehrt dazu, dass Stellen mit Personen besetzt werden, deren Qualifikationsprofil nicht vollständig den beruflichen Anforderungen entspricht.

Besonders ausgeprägt ist dieses Phänomen in sogenannten »Engpassberufen«, also Tätigkeitsfeldern mit einer sehr geringen Anzahl an verfügbaren Arbeitsuchenden pro offene Stelle. Betroffen sind hierbei primär Berufe, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen.

Ursachen für die Entstehung von Kompetenzlücken

Der strukturelle Druck auf Unternehmen, Vakanzen zeitnah zu schließen, beeinflusst die Auswahlprozesse maßgeblich. Wenn der Markt keine ideal passenden Profile bietet,...

15.04.2026

Zwischen Anspruch und Restriktion: Die Digitalisierung beruflicher Schulen

Themenkreis KI, Digitalisierung, Digitale Transformation (Symbolbild)

Digitale Transformation an berufsbildenden Schulen: Schulträger als strategische Gestalter

Die erfolgreiche Digitalisierung berufsbildender Schulen hängt maßgeblich von der Handlungsfähigkeit der regionalen Schulträger ab, die weit über die bloße Bereitstellung von Hardware hinausgeht.

Aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) zeigen, dass Landkreise und kreisfreie Städte eine zentrale Scharnierfunktion zwischen bildungspolitischen Vorgaben und den spezifischen Anforderungen der schulischen Praxis einnehmen. Dabei stehen die Verantwortlichen vor der Herausforderung, komplexe technische Infrastrukturen in einem Umfeld zu etablieren, das durch heterogene fachliche Ausrichtungen und tiefgreifende strukturelle Restriktionen geprägt ist.

Multiprofessionelle Zusammenarbeit als...

15.04.2026

Stagnation statt Aufbruch: Die Entwicklung der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland

Themenkreis Weiterbildung und Lernen (Symbolbild)

IAB-Studie: Die verpasste Chance der betrieblichen Qualifizierung

Das Niveau der betrieblichen Weiterbildung in Deutschland bleibt auch im Jahr 2025 signifikant hinter den Werten der Zeit vor der Corona-Pandemie zurück.

Zwar ist nach dem massiven Einbruch der Krisenjahre 2020 und 2021 eine schrittweise Erholung zu verzeichnen, doch die anhaltende konjunkturelle Schwäche dämpft die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Während im ersten Halbjahr 2019 noch 55 Prozent der Betriebe Weiterbildungsmaßnahmen förderten, lag dieser Anteil im Vergleichszeitraum 2025 lediglich bei 45 Prozent.

Dies zeigen aktuelle Auswertungen des »IAB-Betriebspanels«, einer großangelegten, repräsentativen Arbeitgeberbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Wirtschaftslage beeinflusst...

15.04.2026

Ausbildungsabbrüche: Soziale Herkunft bestimmt finanzielle Folgen

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Die 45-Prozent-Lücke: So teuer ist ein Ausbildungsabbruch wirklich

Ein vorzeitiger Abbruch der Berufsausbildung wirkt sich massiv auf die spätere Erwerbsbiografie aus, wobei die familiäre Herkunft die Schwere der finanziellen Einbußen maßgeblich beeinflusst.

Während Jugendliche aus akademischen Haushalten solche Brüche oft ohne langfristige Lohneinbußen kompensieren, droht jungen Menschen aus weniger privilegierten Verhältnissen ein dauerhafter Einkommensverlust von durchschnittlich 45 Prozent. Diese Diskrepanz verschärft die bestehende soziale Ungleichheit am Arbeitsmarkt und stellt das Bildungssystem vor strukturelle Herausforderungen.

Herkunft als Schutzfaktor gegen Erwerbsrisiken

Die ökonomischen Konsequenzen eines abgebrochenen Bildungsweges hängen eng mit den Ressourcen des...

15.04.2026

Duale Berufsausbildung: 2,8 Prozent weniger Neuverträge im Jahr 2025

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

Statistisches Bundesamt meldet Fortsetzung des Abwärtstrends bei Azubis

Die Attraktivität der dualen Berufsausbildung – der koordinierten Qualifizierung in Betrieb und Berufsschule – steht vor neuen Herausforderungen. Im Jahr 2025 begannen rund 461.800 Personen eine entsprechende Ausbildung.

Dies entspreche laut vorläufigen Erhebungen einem Rückgang von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was einem absoluten Minus von 13.300 Neuverträgen gleichkomme. Damit verstetige sich die bereits im Jahr 2024 beobachtete Tendenz sinkender Abschlusszahlen, nachdem zwischen 2021 und 2023 noch moderate Zuwächse dokumentiert worden seien.

Langfristige Trends und strukturelle Entwicklung

Die aktuelle Entwicklung markiere eine Fortführung der negativen Dynamik aus dem Vorjahr, in dem bereits ein Minus...

10.04.2026

Regionale Arbeitsmarktprognosen 2026: In den meisten Bundesländern sinkt die Beschäftigung

Themenkreis Arbeitswelt und Beruf (Symbolbild)

IAB-Prognose 2026: Arbeitsmarkt steht vor bundesweitem Strukturwandel

Für das Jahr 2026 zeichnet sich am deutschen Arbeitsmarkt eine deutliche Zäsur ab. Erstmals seit der Finanzkrise im Jahr 2009 wird ein Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung erwartet – also jener Arbeitsverhältnisse, die voll in die Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung einzahlen.

Dieser Abwärtstrend betrifft laut der aktuellen Regionalprognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zehn der 16 Bundesländer sowie mehr als die Hälfte aller Agenturbezirke.

Gleichzeitig müssen sich drei Viertel der Regionen auf eine steigende Zahl an Arbeitsuchenden einstellen, wobei das bestehende Nord-Süd-Gefälle sowie die Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen bestehen...

10.04.2026

Lust auf Jobben trotz Rente?

Themenkreis Demografie und Alternde Belegschaften (Symbolbild)

Warum viele Babyboomer doch noch bereit für die Arbeit sind

Inmitten eines sich verschärfenden Arbeitskräftemangels in Deutschland zeigt ein beachtlicher Teil der Menschen im frühen Ruhestand Bereitschaft zur Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit.

Während die gesellschaftlich verankerte »Kultur des Frühausstiegs« dazu führt, dass ein Großteil der Babyboomer das Erwerbsleben bereits mit 63 Jahren verlässt, offenbaren neue Bertelsmann-Daten der repräsentativen lidA-Studie (leben in der Arbeit), dass rund 70 Prozent dieser Gruppe grundsätzlich für eine Rückkehr in den Betrieb offen sind. Diese Bereitschaft ist jedoch hochgradig an Bedingungen geknüpft und entfaltet sich selten aus eigenem Antrieb.

Die Diversität der Lebenslagen nach dem Erwerbsausstieg

Der frühe Ruhestand erweist sich als...

09.04.2026

School Fun: Den Ursachen der Lernfreude auf der Spur

Themenkreis Frühe Bildung und Schule (Symbolbild)

Bedingungen für dauerhafte Lernfreude im Fokus der Forschung

Die emotionale Bindung zum Lernstoff entscheidet maßgeblich über den Bildungserfolg und die Leistungsentwicklung in der Schule. Um die sozialen und strukturellen Ursachen für eine positive Lernhaltung zu identifizieren, startet das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) im April das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt »School Fun«.

Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie das Zusammenspiel von Schule und Familie die Freude am Lernen langfristig sichert.

Bedeutung positiver Emotionen für den Bildungserfolg

Eine ausgeprägte Freude am Wissenserwerb korreliert eng mit der Anwendung effizienter Strategien und der Fähigkeit zur Selbstregulation. Lernende, die mit Begeisterung am Unterricht...

09.04.2026

ICILS-Studie nimmt in Deutschland unter neuer Leitung die Arbeit auf

DIPF 11

Die Arbeiten an der vierten Ausgabe der »International Computer and Information Literacy Study« (ICILS) in Deutschland sind gestartet.

Die Studie erhebt seit 2013 alle fünf Jahre den Stand der digitalen Kompetenzen von Jugendlichen der Jahrgangsstufe 8 im internationalen Vergleich. Zugleich werden zentrale Kontextinformationen erfasst – etwa zur technischen Ausstattung oder zu den Einstellungen in Bezug auf das Lernen mit digitalen Medien. Die Verantwortung für die Durchführung in Deutschland übernimmt das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in einem Verbund mit der Ruhr-Universität Bochum. Die neuen Befunde werden 2029 veröffentlicht.

»Für die gesellschaftliche Teilhabe in einer digitalisierten Welt ist es von maßgeblicher Bedeutung, wie sicher und...

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