K3/25 Heilpädagogische Zusatzqualifikation - Inklusionspädagogische Grundlagen

Das vorliegende Bildungsangebot ist gem. Bildungsfreistellungsgesetz M-V anerkannt. (Anerkennungs-Kennziffer BfG-A-65/25 vom 07.03.2025)
Bitte beachten Sie, dass nur Veranstaltungstermine innerhalb des Anerkennungszeitraumes (23.06.2025 bis 08.05.2026) anerkannt sind.
Inhalt/Beschreibung

Das Thema Inklusion nimmt seit einigen Jahren im pädagogischen Bereich einen breiten Raum ein. Oftmals sind viele pädagogische Mitarbeiter*innen in Einrichtungen verunsichert oder überfordert, gezielt inklusivpädagogisch zu arbeiten.

Diese Kursreihe setzt an diesem Punkt an und soll ein Stück Klarheit in den sich verändernden pädagogischen Arbeitsbereich bringen. In verschiedenen aufeinander aufbauenden Modulen werden die Teilnehmenden an den Kern heil- und inklusivpädagogischer Arbeit herangeführt.

Bildung regionaler Lerngruppen während der gesamten Weiterbildungszeit, um den Lernprozess des Selbststudiums, sowie die eigene Professionalität im Sinne von kollegialen Beratungssettings zu schärfen und zu unterstützen.

Lernziel

Modul 1

Theorie inklusiven Handelns Einführung und Überblick über den Bereich der Inklusion und Heilpädagogik

  • Grundlagen und Bedeutung inklusiver Arbeit im pädagogischen Umfeld; Grundhaltung und Leitbilder, die eigene Rolle als Pädagogin und Pädagoge in der Inklusion
  • Begriffsklärung Inklusion, Hintergründe zur Geschichte und zum aktuellen Stand der Debatte, Vielfalt als Herausforderung und Chance verstehen und begreifen lernen, Vorstellung der Leitkonzepte der Heilpädagogik (Gröschke)
  • „Mein Arbeitsfeld unter dem Aspekt der Inklusion“
  • „Der exzentrische Standpunkt“- Methode zur Selbstreflexion anhand einer Fallschau im Rahmen einer „Kollegialen Beratung“

Modul 2

Theorie und Praxis inklusiven Handelns Entwicklungspsychologische Grundlagen – Bausteine pränataler und frühkindlicher Entwicklung, Wahrnehmungsentwicklung und -förderung

  • Entwicklungspsychologische Grundlagen, das Modell der „Passung“ (Brandstätter) und neurologische Hintergründe zum Thema Wahrnehmungsverarbeitung und sensomotorische Entwicklung Sinne und Motorik, Sensorische Integration
  • „Ab in´s Leben“- pränatale und frühkindliche Entwicklung • Die Sinne wecken – kreativtherapeutische Wahrnehmungsförderung

Modul 3

Theorie und Praxis inklusiven Handelns „Wenn ein Kind ‚anders‘ ist“ – Klinische Aspekte zu Pathologie, Behinderung und Frühintervention

  • Vom anders sein – von Herausforderungen in der inklusiven Arbeit
  • Früherkennung von Behinderung, Behinderungsarten
  • Das Arbeiten im Sinne der „Basalen Stimulation“, Regulationsstörungen im frühen Kindesalter und der Umgang damit
  • Kollegiale Teamberatung zum Thema Grenzen

Modul 4

Praxis inklusiven Handelns Förderdiagnostik und die Arbeit mit Angehörigen

  • „Über den Tellerrand schauen“- Vorstellung verschiedener Förderansätze – Leitbilder, Grundhaltungen und Konzepte (Montessori, Oy, Petö)
  • Förderplanung im praktischen Kontext
  • Das besondere Kind im Familiensystem – Systemische Sichtweise und Genogrammarbeit in der förderdiagnostischen Arbeit Praxistag inklusives Handeln
  • Besichtigung und Einblick in die Arbeit der Kita Gänseblümchen
  • Erfahrungsaustausch und Raum für Fragen in der der praktischen Umsetzung
  • Besichtigung und Erproben unterschiedlichster Hilfsmittel
  • Wo beantrage ich was? Wie berate ich die Eltern?
  • Gemeinsam Erfahrungen sammeln, um den Alltag mit einfachen Kniffen um Hilfsmittel zu erweitern

Modul 5

Theorie und Praxis inklusiven Handelns Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen im Rahmen von Begleitung

  • „Mein Kind ist krank“, „Mein Kind ist behindert“ – Vom Loslassen und Akzeptieren; Trauerbewältigung
  • Schwerpunkt Wiederholung, Möglichkeit für Fragen und Vorbereitung Abschlussarbeit/Kolloquium
  • Möglichkeit für Fragen über den gesamten Themenkomplex, ergänzende Themen, orientierend an den individuellen Bedürfnissen der Lerngruppe- Vorbereitung zur Abschlussarbeit

Modul 6

  • Abschluss mit einem Kolloquium und einer Gruppenpräsentation 
Gesundheitliche Zugangsvoraussetzungen
Hinweis des Datenbankbetreibers: Informationen über die Barrierefreiheit erfragen Sie bitte beim Anbieter.
Zeitmuster
Vollzeit
Lehr- und Lernform
Präsenzveranstaltung
Abschlussart
Teilnahmebestätigung / Zertifikat des Anbieters
Voraussichtliche Dauer
13 Tag(e)
Termin
23.06.2025 - 24.06.2025
Mindest­teilnehmer­anzahl
10
Maximale Teilnehmerzahl
16
Teilnahmegebühr
1.625,00 €

(wird nicht durch das Bildungsfreistellungsgesetz erstattet)

Hinweis des Datenbankbetreibers: Bitte erfragen Sie beim Anbieter eventuell auftretende Nebenkosten!
Fördermöglichkeiten
Dozent
Michael Peter Kirst
Weitere Informationen im Internet
Themengebiet
Schlüsselqualifikationen / persönliche Kompetenzen

Bildungsanbieter

Schabernack - Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e. V.

Internet
http://www.schabernack-guestrow.de
Bildungsanbieter-Infos
Bildungsanbieter-Infos

Kontakt

Anja Pyttlik

Sachbearbeiterin

Telefon
03843 8338-23
Mobilfunknummer
03843 8338-0
Staatlich anerkannte Einrichtung nach dem Weiter­bildungs­förderungs­gesetz Mecklenburg-Vorpommern
anerkanntes Qualitätsmanagementsystem
 

Veranstaltungsort

Schabernack - Zentrum für Praxis und Theorie der Jugendhilfe e. V.

Besucheranschrift
Schabernack 70
18273 Güstrow
Deutschland

Fanden Sie die Kursbeschreibung hilfreich?

Kurs aktualisiert am 10.03.2025, Datenbank-ID 00361424

Beratungsangebot öffnen
Beratungsangebot schließen

Gut beraten

Rufen Sie uns an:
0385 64682-12
Schreiben Sie uns:beratung@weiterbildung-mv.de